#Weltfrauentag 

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Schon seit ein, zwei Wochen schaue ich nach Veranstaltungen zum Weltfrauentag. Zum Body*talk hab ich es nicht geschafft. In meiner Stadt gibt es keine Demo und so bleibt mir nur, online mein Gesicht zu zeigen.

Das feministische Netzwerk ruft zum Streik auf. Aber wie soll das gehen? Für Alu und Christiane ist es ein schauriges Gedankenspiel. Ein Tag oder gar ein Leben ohne Frauen, niemand kümmert sich, verlotterte Kinder, Einsamkeit. Aber wie sähe es hier bei uns aus. Was wäre, wenn ich heute nicht da wäre? Bliebe das Kind sich selbst überlassen? Würde das Geschirr, die Wäsche, der Müll sich stapeln und wen kümmerte das? Der Mann ist solidarisch, das Kind nicht Zielgruppe dieses Streiks.

Darum streike ich nicht. Aber ich bin solidarisch. Ich spreche mit den Müttern beim Taekwondo über den Frauentag, ich kaufe (wahrscheinlich) nichts ein – auch wenn ich unsicher bin, was das nun tatsächlich bringen soll, wenn wir einen Tag aus dem Vorratsschrank leben.

Und ich möchte auch in diesem Jahr meinen Tag im Detail festhalten, so wie wir es im letzten Jahr schon gemacht haben. Denn wenn das Private politisch ist, dann sollten wir einen Blick auf den Alltag werfen. So sieht Frauenleben 2017 aus, in Deutschland, in der Großstadt, in der Mittelschicht, im drei-Personen-Haushalt, als Mutter, Tochter, Ehefrau und Mensch. Ein ganz normaler Tag.

Habt Ihr Lust mitzumachen? Dann verlinkt doch eure Beiträge zum #FrauenlebenamFrauentag und hinterlasst mir einen Kommentar.


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